Wir betreuen unsere Schülerinnen und Schüler intensiv bei ihrer Berufswahl. 

Die wichtigsten Informationen (auch und speziell für Eltern) zum Berufsorientierungskonzept finden Sie hier.

Engagierte Lehrerinnen und Lehrer versuchen Möglichkeiten zu schaffen, wie die Schüler der zukünftigen Arbeitswelt begegnen und diese persönlich erleben können. Neben einer intensiven Berufsorientierung innerhalb des Unterrichts werden die Schüler in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsschulzentrum Oelsnitz, den verschiedenen Betrieben und Institutionen aus der Region bei ihrer Berufsfindung unterstützt.  An unserer Schule steht ein Praxisberater den Schülern mit Rat und Tat zur Seite.

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HelferWeitere Bausteine
WerkstatttageAngebote

Bei der Suche der Jugendlichen nach einem Beruf helfen:

1. Schul“eigene“ Ansprechpartner

Grundsätzlich stehen den Schülern alle an der Schule tätigen Lehrer  und Projektmitarbeiter für Fragen zur Berufsorientierung zur Verfügung. Dennoch gibt es bestimmte Personen, die sich intensiver mit diesen Themenfeldern auseinandersetzen bzw. eine spezielle Funktion ausüben. Von Seiten des Lehrerkollegiums sind an dieser Stelle die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Berufsorientierung zu nennen: der Schulleiter, der Leiter der Betriebspraktika/BO-Verantwortliche, die Beratungslehrerinnen, die Fachlehrerin Deutsch/LRS und natürlich die Klassenleiter.

An unserer Schule agieren zudem externe Fachkräfte: Frau Schneider, unsere Berufsberaterin von der Agentur für Arbeit, die Sozialarbeiterin vom Bürgerhaus in Aue-Bad Schlema und die Berufseinstiegsbegleiterin von der GAFUG mbH speziell für unsere Hauptschüler.

2. Unsere Praxisberaterinnen

Claudia Arold
Isabel Wiedemann

An der Turley-Oberschule Oelsnitz ist das Projekt „Praxisberater an einer Oberschule“ seit dem Schuljahr 2013/2014 implementiert. Zwei Praxisberaterinnen unterstützten derzeit die Schüler und Schülerinnen in der Klasse 7 und 8 bei der beruflichen Orientierung.

In Klasse 7 startet das Projekt mit der Übergabe des Berufswahlpasses. Aufbauend auf das Potenzialanalyseverfahren „Profil AC Sachsen“, in dem die Schüler und Schülerinnen mit Beobachtungsaufgaben und computergesteuerter Tests in ihren Kompetenzen stärkenorientiert eingeschätzt werden, lernen sie durch die Einschätzung ihrer eigenen Fähigkeiten, wie sie mit Stärken aber auch Schwächen umgehen können.

Die Stellen der Praxisberaterinnen bekleiden seit 2021 Claudia Arold und Isabel Wiedemann.

Angestellt bei der Gafug mbH, welche auch der Projektträger für die Werkstatttage ist, sind die beiden Damen für die Schüler und Schülerinnen im Zimmer 2.07 ansprechbar. Ebenfalls erreichen Sie Frau Arold bzw. Frau Wiedemann unter: 0151-67740146 oder unter: C.Arold@gafug.de bzw. I.Wiedemann@gafug.de.

Ein weiterer wichtiger und für die Schüler und Schülerinnen entscheidender Aspekt sind die praktischen Erfahrungen. In Unternehmensvorstellungen und Besichtigungen können regionale Unternehmen potenzielle Nachwuchskräfte kennenlernen, sie für sich gewinnen und die Schüler und Schülerinnen können erste Eindrücke gewinnen.

Weitere Informationen zur Berufsorientierung, zu Ausbildungsstellen und vielem weiterem mehr erhaltet ihr auch direkt auf der Seite hier-geblieben.de.

3. Die Werkstattage bei der GAFUG mbH in Oberlungwitz

Grundlage für die Werkstatttage ist eine individuelle Potenzialanalyse während der Klassenstufe 7. Die Feststellung der individuellen Stärken der Schüler und Schülerinnen während dieser Potenzialanalyse ermöglicht den passgenauen Einsatz in den verschiedenen Berufsfeldern der praktischen Erprobung.
Die Werkstatttage werden im Zeitraum von zwei Wochen Klassenstufe 8 durchgeführt und bieten die Möglichkeit, einen realitätsnahen Einblick in unterschiedliche Berufe und Aufgaben zu erhalten. Durch diese praktische Berufserprobung gelingt es, eine realistische Vorstellungen über die eigenen Fähigkeiten und Interessen zu entwickeln und erste Erfahrungen in den verschiedenen Berufsfeldern zu sammeln.
Gefördert wird die Maßnahme durch das Sächsisches Staatsministerium für Kultus.

Am Ende dieses Bausteins erhalten die Schüler ein persönliches Feedback und Empfehlungen zur individuellen Weiterentwicklung. So entwickeln sie Berufs- und ggf. Studienwünsche, erhalten Informationen über die entsprechenden Anforderungsprofile und prüfen deren Realisierbarkeit.
Unsere Schüler erproben sich dabei in drei individuell passenden Berufsfeldern.

Ein Teilnahmezertifikat mit individueller Einschätzung zu jedem Berufsfeld (abzuheften in den Berufswahlpass) schließt diese Etappe ab.

Weitere wichtige Bausteine unserer Berufsorientierung sind:

4. Das Praktikum der Klassen 8 und 9 

Alle Schüler dieser Klassenstufen führen jeweils ein ein- bzw. zweiwöchiges Praktikum in einem Unternehmen ihrer Wahl durch. Engagierte Unternehmer oder deren Angestellte vermitteln den Schülern die Arbeitswelt, denn die Schüler werden in dieser Zeit vollständig in die Tätigkeiten und die Abläufe der Betriebe einbezogen. Bei der Auswahl der Praktikumsunternehmen lassen unsere Praxisberaterinnen die Erkenntnisse aus der Potenzialanalyse gezielt einfliesen und berät die Schüler und Eltern der jeweiligen Klassenstufen.

Die Schüler fertigen über ihre betriebliche Arbeit eine Dokumentation an, die sie ihren Mitschülern nach dem Praktikum vorstellen.

Die Vorbereitung und Betreuung findet durch die WTH- und Klassenlehrer statt.

5. Betriebserkundungen und Berufsorientierungswandertage

Die Schüler erkunden Unternehmen und Einrichtungen und beschäftigen sich praxisnah mit Fragestellungen der Berufs- und Arbeitswelt. Sie erleben theoretische Zusammenhänge aus dem Fachunterricht praktisch angewendet bzw. umgesetzt. Zu diesen Betriebserkunden zählen u. a. der BO-Wandertag an den Flughafen Leipzig in der Klassestufe 7, „Die Woche der offenen Unternehmen“ oder der Girls’ Day & Boys’ Day“.

Wir werden hierbei durch unsere Kooperationspartner aus der Region tatkräftig unterstützt.

6. Die Kooperationspartner

Unsere Kooperationspartner helfen gezielt bei der Berufsorientierung. Sie vermitteln den Jugendlichen während verschiedener Betriebsbesichtigungen einen Einblick in ihr Unternehmen, sprechen in verschiedenen Informationsveranstaltungen über berufliche Anforderungen, sponsern für alle Schüler den Berufswahlpass und unterstützen uns finanziell.

Unsere Kooperationspartner:  

  • Agentur für Arbeit
  • AMCO Mathias Mäbert Oelsnitz
  • AOK PLUS Filiale Stollberg
  • Autohaus Michael Rudolf Oelsnitz
  • Bäckerei & Konditorei Epperlein Oelsnitz
  • Bäckerei & Konditorei Walter
  • BEFA Fahrzeug- und Stahlbau GmbH Oelsnitz
  • Bergmann- Apotheke Oelsnitz
  • Berufliches Schulzentrum für Gesundheit, Technik und Wirtschaft des Erzgebirgskreises „Erdmann Kircheis“ Standort Oelsnitz
  • bpw Böttges Papendorf Weiler Steuerberater/Wirtschaftsprüfer Stollberg
  • CURA Seniorencentrum Oelsnitz gGmbH
  • Duralin Leichtmetall GmbH Stollberg
  • Erzgebirgssparkasse
  • Euro-Schulen Hohenstein-Ernstthal
  • eto Elektrotechnik Oelsnitz/E. GmbH
  • Feintool System Parts Oelsnitz GmbH
  • Friseur & Kosmetik e.G. „Palette“ Filiale Oelsnitz
  • FSG Automotive GmbH Oelsnitz
  • GAFUG mbH Oberlungwitz
  • Handwerkskammer Chemnitz
  • Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Kreisverband Erzgebirge
  • Kreiskrankenhaus Stollberg gGmbH
  • MeWa Metallwaren- und Elektromaschinenbau GmbH Oelsnitz
  • Polizeidirektion Chemnitz
  • Randstad Deutschland GmbH & Co. KG  Niederlassung Stollberg
  • SACHSENMETALL Unternehmerverband der Metall- und Elektro industrie Sachsen e.V.
  • Sielaff Automatenbau GmbH
  • Stadtverwaltung Oelsnitz
  • Steinbearbeitung Giangiulio Oelsnitz
  • Steinmetzwerkstatt Scheunert
  • Tetzner Automobil Technik
  • WESKO GmbH Oelsnitz
  • WGO Wohnungsbaugesellschaft mbH Oelsnitz
  • Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

7. Arbeit mit dem Berufswahlpass

Der Berufswahlpass ist ein persönlicher Ordner für jeden Schüler der Klassen 7-10, der alle Dokumente, Zertifikate und Bescheinigungen enthält, die über die Berufswahl informieren. Er spiegelt die individuelle Berufsorientierung jedes einzelnen Schülers wider. Der Berufswahlpass ist in der Bibliothek der Schule jedem Schüler und Lehrer zur Einsicht jederzeit zugänglich. Am Ende der Klasse 9 wird der Berufswahlpass in die Hände des Schülers übergeben.

8. Gezielte Unterrichtsarbeit

In vielen Unterrichtsfächern wird die Berufsorientierung eingebunden. Besonders intensiv beschäftigen sich die Fächer WTH, Deutsch und Ethik mit diesem Thema. Hier werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler genau ermittelt, Bewerbungsabläufe erlernt und geprobt (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Eignungstests, Vorstellungsgespräche) und den Schülern Ausbildungswege und gesetzliche Regelungen im Berufsleben aufgezeigt. Dabei werden die vom Arbeitsamt angebotenen Arbeitsmaterialien (z.B.„Berufe aktuell“) in den Unterricht einbezogen.

9. Elterninformation

In verschiedenen Neigungskursen (z.B. Pausenversorgung, Web-design, Kochen….) werden den Schülern unternehmerische Handlungsweisen oder besondere Kenntnisse und Fertigkeiten für berufliche Tätigkeiten vermittelt.

Die Eltern der Klassenstufen 7-9 werden zu Elternabenden vom Beratungslehrer und dem Praxisberater der Schule, von Mitarbeitern des Arbeitsamtes oder Ausbildern aus Unternehmen über die Ausbildung in der Region und die Möglichkeiten zur Unterstützung ihres Kindes bei der Berufsfindung informiert. Der Praxisberater wertet die Ergebnisse der Potenzialanalyse mit Eltern und Schülern individuell aus.

Alle Eltern erhalten regelmäßig Informationen zu beruflichen Veranstaltungen (Ausbildungsmessen, Berufsorientierungen, Kurse zur Berufsfindung) innerhalb oder außerhalb der Schule, die sie mit ihren Kindern besuchen können.

Zudem gibt es für alle Eltern zu Beginn des Schuljahres ein Informationsblatt, auf dem die wichtigsten Informationen zur beruflichen Orientierung in der jeweiligen Klassenstufe kurz zusammengefasst sind.

10. Die Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Institutionen aus der Region (Wirtschaftsförderung Erzgeb., Arbeitsagentur)

  • wir nutzen angebotene Kurse 
  • Mitarbeiter des Arbeitsamts führen für die Schüler der Klassen 8, 9, 10 und Hauptschüler ab Klasse 8 regelmäßig berufliche Unterrichtsstunden in der Schule durch.
  • Die Schule unterstützt intensiv die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 an den Ausbildungsmessen und der „Woche der offenen Unternehmen“, die durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises und dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft jedes Jahr organisiert werden.
  • Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule bilden sich regelmäßig zum Thema Berufsorientierung weiter und besichtigen gemeinsam mit dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Betriebe in der Region.

Parktikums- und Ausbildungsplätze findet man u.a. hier.

11. Angebote

Diese Rubrik befindet sich erst im Aufbau. Sie wird fortlaufend ergänzt.

Fa. Feintool (Oelsnitz/Erzgeb.): https://www.youtube.com/watch?v=fexzb5l0ZEY

Fa. ABUS Pfaffenhain GmbH – https://www.youtube.com/watch?v=CnkNGNnA6ug